Hinweise zur derzeitigen Corona- Pandemie

Wir sind seit über 22 Jahren als Rechtsanwaltskanzlei für unsere Mandanten im Rhein-Erft-Kreis tätig. Auch wir haben ebenso wie Sie sicherlich eine Situation wie sie derzeit vorherrscht, noch nicht erlebt. Neben dem Ziel, nach wie vor strukturiert, effektiv und mandantenorientiert zu arbeiten, tritt ein weiteres noch wichtigeres Ziel hinzu. Dieses lautet, unseren Geschäftsbetrieb so auszurichten, dass weder Mandanten noch Mitarbeiter dadurch einer Infektionsgefahr ausgesetzt werden. Wir sind uns bewusst darüber, dass jeder Kontakt Risiken bergen kann, andererseits haben wir durch nachfolgende Maßnahmen aus unserer Sicht alles getan, um eine Ansteckungsgefahr bestmöglich zu minimieren, dennoch aber einen weitestgehend effektiven, zielführenden und vor allen Dingen dauerhaften Geschäftsbetrieb sicherzustellen.

Zunächst einmal können wir Ihnen versichern, dass sämtliche Mitarbeiter und deren Angehörige bzw. Familien keinerlei Symptome für eine mögliche Corona-Erkrankung aufweisen. Wir bitten selbstverständlich auch unsere Mandanten, uns unmittelbar zu informieren, wenn vor einem Besprechungstermin bei Ihnen oder bei Ihren näheren Angehörigen Symptome auftreten, die den Verdacht auf eine Corona-Infektion begründen könnten. Unsere Mitarbeiter sind gehalten, bei auftretendem Husten, Schnupfen, erst recht aber bei Fieber dies sofort zu melden und dann auch zunächst zu Hause zu bleiben.

Auch auf die Sauberkeit und Hygiene im Büro legen wir besonderen Wert. Mehrfach täglich werden von uns die Türklinken, die Ablageflächen im Sekretariatsbereich und das Wartezimmer, sowie die Toilette desinfiziert. Jeder Besucher wird gebeten, bevor er die Kanzlei betritt, sich ebenso wie unsere Mitarbeiter die Hände zu desinfizieren. Auch haben wir daran gedacht, genügend Abstandsfläche zwischen Mitarbeitern und Mandanten sicherzustellen. Auch unseren Besprechungsbereich haben wir umfunktioniert, sodass zwischen den Mandanten und dem Anwalt ein Abstand von fast drei Metern besteht. Weiterhin versuchen wir derzeit, die Besprechungstermine zeitlich so zu planen, dass sichergestellt ist, dass ein Aufenthalt im Wartezimmer – wenn überhaupt – nur für ganz kurze Zeit erforderlich ist und hierbei auch kein Kontakt mit anderen Mandanten besteht. Gerade Neumandate werden gebeten, den Mandantenstammbogen, den wir für die Erfassung der Daten benötigen, bereits online (www.kanzlei-drexler.de) auszufüllen und ihn vorab unseren Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Im besten Fall können sie dann direkt zum Anwalt in dessen Besprechungszimmer durchgehen.

Gerne bieten wir auch telefonische Besprechungstermine oder Besprechungstermine als sogenannten Videokonferenz an. Sinnvoll wäre es dann jedoch, dies vorher mit dem Sekretariat zu vereinbaren und zu klären, welche Unterlagen gegebenenfalls eingescannt oder abfotografiert uns zur Verfügung gestellt werden können. Telefonische Besprechungen eignen sich vor allen Dingen für die laufende Korrespondenz in einer Angelegenheit, zur Besprechung auf Erwiderungen von gegnerischen Schriftsätzen oder von gerichtlichen Hinweisen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kanzleien arbeiten wir derzeit nicht in Kurzarbeit. Wir haben ein zwei-Schichtmodell schon seit mehreren Wochen eingeführt, in welchem Montag bis Donnerstag immer ein Anwalt mit seinem Sekretariatsbereich vor Ort zur Verfügung steht und räumlich isoliert vom anderen Anwalt und dessen Sekretariatsbereich, welche dann im Homeoffice arbeiten, tätig sind. Durch dieses Schichtmodell können wir sicherstellen, dass selbst dann, wenn ein Mitarbeiter oder ein Anwalt infiziert sein sollte, bzw. ein entsprechender Verdacht besteht, die Kanzlei nicht geschlossen wird und das andere Team dann vollschichtig die Arbeit des anderen Teams übernimmt. So kann Ihr Anliegend sicher weiterbearbeitet werden. Für den Publikumsbereich ist unsere Kanzlei freitags geschlossen, ansonsten ist unser Büro für Sie von montags bis donnerstags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und zusätzlich montags, dienstags und donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Besprechungstermine können selbstverständlich auch über 17.00 Uhr hinweg vereinbart werden.

Dennoch möchten wir Sie bitten, möglichst von persönlichen Besuchen abzusehen. Bitte erscheinen Sie nur persönlich in der Kanzlei, wenn dies vorab vereinbart wurde oder unbedingt notwendig ist.

Am schnellsten erreichen Sie uns per E-Mail. Faxe bzw. eingehende Post müssen von uns erst eingescannt werden und können dann erst elektronisch zu den Sachbearbeitern weitergeleitet werden.

Durch Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen findet ein Gerichtsbetrieb derzeit faktisch nicht statt. Sämtliche Gerichtstermine sind bis auf weiteres zunächst abgesagt und frühestens auf einen Zeitpunkt im Juni verlegt worden. Die Gerichte sind für die Öffentlichkeit nicht geöffnet. Sitzungen sollen nur durchgeführt werden, wenn sie keinen Aufschub dulden, was eigentlich nur bei einstweiligen Anordnungen und Haftsachen derzeit der Fall ist. Gerichtsintern wird größtenteils auch im Homeoffice gearbeitet und nur eine Notbesetzung (im Regelfall ist eine Abteilung einmal pro Woche durch einen Richter telefonisch erreichbar) sichergestellt. Faktisch bedeutet dies, dass sich Gerichtsverfahren erheblich verzögern werden, erst recht, wenn der normale Justizbetrieb möglicherweise erst kurz vor den früheren „Gerichtsferien“ oder zumindest der Ferienzeit, in der die Gerichte auch unterbesetzt sind, erfolgen wird. Allein die Sichtung der Post und die Zuordnung zu den Einzelnen Abteilung wird je nach Größe der Gerichte einige Zeit in Anspruch nehmen. Ein ähnliches Bild zeichnet sich derzeit bei den Verwaltungen und den Versicherungen ab, welche gleichfalls – wenn überhaupt – für die Öffentlichkeit geschlossen haben, bzw. im Homeoffice arbeiten. Hier sind unsere Erfahrungswerte jedoch noch recht gering, sodass wir flexibel reagieren müssen.

Um flexibel zu sein, passen unsere Mitarbeiter zum Wohle unserer Mandanten und einer möglichst effektiven Bearbeitung in diesen schwierigen Zeiten den Erholungsurlaub an, sodass wir voraussichtlich im Juni und August effektiv dem dann hoffentlich gesteigerten Arbeitsaufkommen entgegentreten können.

Auch für uns ist die derzeitige Situation etwas Neues und etwas Unvorhersehbares. Nicht für jedes Problem wird es klare gesetzgeberische Regelungen oder bestehende Gerichtsurteile geben, die man heranziehen könnte. Hin und wieder wird daher möglicherweise der Rechtsschutz nicht so verlaufen, wie Sie sich dies von einem Rechtsstaat vorstellen könnten. In diesen schwierigen Zeiten werden Sie jedenfalls durch uns, einen ehrlichen, effektiv arbeitenden und verlässlichen Ansprechpartner haben, der Sie mit Ihren Problemen durch die Krise führt.

Sollte der Schuh irgendwo drücken oder Sie Verbesserungsvorschläge haben, scheuen Sie sich bitte nicht auch den Unterzeichner unter Drexler@kanzlei-drexler.de unmittelbar zu kontaktieren.

Bitte bleiben Sie und Ihre Angehörigen gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. jur. Volker Drexler
(Rechtsanwalt)

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